visuell fixiert in basel

Schriftsehsucht on Tour

In input on 11. Oktober 2008 at 22:57

Ich war gerade in Mainz und Bonn. Das Ziel: Das Originalschriftmuster der Industria in der Bibliothek des Gutenbergmuseums zu scannen. Damit war das Thema, der Filter gesetzt. Unterwegs habe ich irgendwann festgestellt, dass ich in diesen mir neuen Städten ausschliesslich Schriftzüge fotografiert habe. Neue Städte begeistern mich immer auf der Schrift-Ebene, schon nur die Strassenschilder machen mich glücklich, bannen meinen Schritt, so dass ich alle paar Meter meine Tasche nach der Kamera umgraben muss.

Wenn das mal keine liebevolle ff-Ligatur ist!

(Ist das ein T oder ein F?)

Ich hoffe immer, dass sowas nie ausstirbt.

Knuddel-a und f mit Unterlänge

Knuddeliges a und fast eine fp-Ligatur (an der Wortfuge, no less!)

Die Gebrochene für die Altstadt ...

... gibts auch in Rot

Schon rund um das Museum, das mir ein Mekka hätte werden müssen, das ich mir aber nicht ansehen konnte dank der Deutschen Bahn und ihrer Verspätung, – kann sich das schriftsüchtige Auge kaum noch erholen.

& das Ziel der Reise.

  1. Hallo Nina,

    an den verschiedenfarbigen Straßenschildern in Mainz kannst du sehen, ob die Straße quer (rotes Schild) oder parallel (blaues Schild) zum Rhein läuft [-> http://de.wikipedia.org/wiki/Mainz#Stra.C3.9Fenschilder_in_Mainz.

    Gruß
    Th.

  2. Hallo Thomas, danke für den Hinweis – das ist ja spannend! Und praktisch für Leute ohne Orientierungssinn (wie mich).
    Warum man das wohl in Basel nicht eingeführt hat? (Andererseits wäre das wohl auch ziemlich verwirrend, angesichts des Rheinknies.)

  3. Ich wohne in Mainz und mir ist das mit den Schriften nie aufgefallen….tststs ich glaube ich sollte mal mit offeneren Augen umherlaufen

  4. Hallo Nina!

    Kannst du mir vllt sagen was für eine Typo bei den Straßenschildern verwendet worden ist??

    Danke!
    Max