Bestes Product Placement ever. Passt aber auch irgendwie echt gut, oder?
Wers noch nicht gesehen hat: David Katz’ Fotoreportage von der Wahlnacht hinter den Kulissen ist überhaupt ganz grossartig. Wann nimmt man Politiker schon mal als echte, ehrliche und irgendwo liebenswerte Menschen wahr?
Das iPhone, das iPhone. (Und, liebe Leser und Innen, das ist jetzt bis auf weiteres mal der letzte iPhone-Eintrag, ich bin doch hier kein Technologie-Blog. Trotzdem:) Immer wieder staune ich ungläubig, wirklich so ein Wundermaschinchen in der Hand zu haben. Das ist nicht einfach nur ein Telefon, und an dieser Stelle muss ich mal selig lächelnd die schöne Werbung verbreiten:
Im Ernst: Das iPhone ist einerseits, das ist schon richtig, seiner Zeit insofern voraus, dass es zum Zeitpunkt seiner Markteinführung die Handybranche um einen Riesenschritt nach vorne katapultierte und sie nachhaltig aus dem Variieren des Immergleichen herausriss. Auf der anderen Seite lag die Entwicklung eines solchen Geräts schon länger in der Luft, auch wenn es noch kurz vor dessen Einführung einen bestimmten Science-Fiction-Charakter hatte.
Im Frühling 2002, also vor nunmehr sechseinhalb Jahren (was in der Technologiewelt schon bald Ancient History bedeutet), war ich in Halle (Deutschland) an der Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Kunst und Design. Der Studiengang Multimedia|VR-Design (in dem ich dann auch studiert habe) hatte gemeinsam mit dem Studiengang Industriedesign unter anderem eine Aufgabe mit dem ungelenken Titel «Darstellen technischer Funktionen», und die Aufgabenstellung lautete – ta-daa – «Das Handy der Zukunft». Mit Marktanalyse, Konzept, Darstellung. Es sollte meine erste bewusste Begegnung mit dem Konzept des iPhone werden.
Also von diesem Baby geweckt zu werden ist sehr nett. Ich schliesse mich da vorbehaltlos Katie von MacRumors an:
I hate alarm clocks. An annoying cacophony of buzzing and ringing that rips me from my blissful, relaxing, refreshing, wonderful sleep doesn’t sit well with me. I’ve actually thrown an alarm clock across the room to shut it up. [...]
The iPhone alarm is different, though. I wouldn’t dare throw her across a room!
Schon fein, wenn man so eine Freude an einem neuen Teil hat und es («she»?) einen dann morgens gleich wecken darf. Da muss der Tag doch gut anfangen.
Nun ist der Wecker an sich gar nicht schlecht gemacht (ausser dass ich gerne einen einzelnen Button dafür hätte, anstatt ihn aus den Untergründen der «Clock»-App hervorzukramen, aber das ist ein Detail). Schade ist es allerdings, wenn man bedenkt, wieviel mehr die Apple-Entwickler aus diesem Feature hätten herausholen können.
Wie es Apple nur schafft, einem immer wieder dieses Gefühl zu geben, als sei man wieder ein kleines Kind an Weihnachten, das tatsächlich plötzlich den für völlig unerreichbar gehaltenen Superwunschgegenstand in der Hand hält. Und dabei hat einfach nur mein altes Handy den Geist aufgegeben (dankeschön!). Bin gerade mit einem Riesensmile durch die Stadt zurück …
Habs übrigens bei Orange gekauft, die Tarife passen mir besser als die bei Swisscom. Wird sich zeigen, ob ich dann tatsächlich lieber im McDo surfe als am Bahnhof.
Wenn man einmal eine richtig wichtige Mail schicken will, steigt das MobileMe wieder aus. Grossartig. Liebe Jungs und Mädels von MobileMe: Ihr beschädigt langsam meine Apple-Treue, ehrlich.
Ich hoffe, ich bin da kein Einzelfall; MacRumors hat noch kein Update drauf, dass es jetzt allgemein läuft, und der Unofficial Apple Weblog verwendet die hübsche Formulierung
It now seems to be working for quite a few folks (at least to some degree)
.. und vielleicht trügt der erste Eindruck ja auch: Einloggen kann ich mich zwar, aber schon bei der Guided Tour streikt er wieder und findet das Video nicht.
Tipp für alle, die wie ich (doh) immernoch über das alte Bookmark auf mac.com zugegriffen haben: Da scheint was zu streiken. Am besten gleich me.com eingeben.
Tipp für überhaupt alle: Nerventee. Langsam nervts echt, oder?
Linktipp der Stunde: Hier gibt es einen Rechner, der einem sagt, welches Abo von welchem Provider für das eigene iPhone 3G am günstigsten kommt bzw. am besten passt.
Als gestern .Mac Mail down war, dachte ich noch nicht so richtig, dass es jetzt echt schon soweit ist mit MobileMe, dem neuen Online-Dienst, der .Mac ablösen soll.
Und irgendwie hatte ich auch recht damit.
Das wars dann auch. Ich durfte eine Weile das «Loading»-Rädchen bestaunen und jetzt kommt wieder die «Temporarily Unavailable»-Seite. Bisschen schade, das. Hätte ich mir von Apple irgendwie glatter erwartet, den Launch (und das Webmail hätte ich abgesehen davon einfach auch gerne benutzt heute).
Für alle Mitbetroffenen: MacRumors berichtet über die Schwierigkeiten beim Start des neuen Services – offenbar konnten sich manche User schon einloggen, sind aber über den Wartezeiten fast eingeschlafen («Some parts are half-working») – und verspricht bescheidzusagen, wenn es dann wirklich läuft.
EDIT: Jetzt nennt Apple das Kind zumindest beim Namen, wenn man sich versucht zu verbinden.
Was mich bei der ganzen Geschichte schon ankekst: Hätten die nicht solange, bis es läuft, noch die alten .Mac-Webapps laufen lassen können? Im Büro greife ich via Webmail auf meine Mails zu. Das geht jetzt seit bald zwei Tagen nicht.
Linktipp: neuerdings vergleicht die Orange- und Swisscom-Preise fürs iPhone detailliert und recht aufschlussreich. Was ich mache, weiss ich noch nicht, ich tu ja immer noch so, als könnte ich es mir eh nicht leisten, was ich mir leider inzwischen nicht mehr so richtig glaube.
EDIT: neuerdings hat ein ganzes Special zum iPhone 3G. Da erfährt man ungefähr alles. Sorry, dass hier nicht mehr steht – mir bleibt nicht viel zu sagen übrig.
Wow: Apple ist um einen ernsthaften Grosskunden reicher: Axel Springer stellt komplett auf Apple-Produkte um.
Das bringt, wie der infamy-Blog schreibt, Apple einerseits nicht unbedingt Sympathiepunkte. Was ich andererseits schon faszinierend finde, ist diese Einschätzung:
Ich bin Nina. Sehsüchtig, manchmal auch sonst ein bisschen verrückt; (teilzeit-) selbständige Multimedia-Designerin und Grafikerin in und aus Basel, spezialisiert auf die Umsetzung und Inszenierung von Inhalten aus dem Kultur- und dem Bildungsbereich.
Ich liebe gute Typographie. Zeichen, Formen, Flächen, Konturen, Farben, Kontraste, Kompositionen; und schlechte Umsetzungen irritieren mich manchmal zutiefst. ... Weiterlesen »