Die New York Times empfiehlt, ab 19 Uhr EST mit Popcorn vor dem Fernseher zu sitzen. Da es hier dann quasi schon morgen ist und ich unmöglich bis dann Popcorn essen kann, hier – sozusagen auf den letzten Drücker vor der grossen Entscheidung – ein kleiner Einblick in die teils wirklich beeindruckende Grafik, die ein Wahlkampf in den U. S. of A. mit sich bringen kann. (Man stelle sich so etwas Hochkarätiges hier vor. Aber eben – man stelle sich so etwas Hochkarätiges wie Obama hier vor.)
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Obama bringt seine schöne Grafik nach Berlin
In input on 22. Juli 2008 at 22:03Der Fontblog titelt heute ungewohnt euphorisch: «Endlich mal ein gutes Plakat in Deutschland». Indeed: Anlässliches des Besuchs von unser aller Lieblings-US-Präsidentschaftskandidaten (huch, welch abenteuerliche grammatikalische Konstruktion) wird der Unterschied zwischen den grafischen Kulturen in der Wahlwerbung sehr greifbar.
Übrigens gab es zu dem Plakat noch zwei Varianten, die dann zugunsten der obigen Gestaltung verworfen wurden: (weiterlesen…)
Künstler-Wallpapers fürs iPhone
In input on 20. Juli 2008 at 14:25Für all die glücklichen Leute, die schon ein iPhone oder einen iPod Touch haben, gibts bei Poolga interessante Wallpapers. Und zwar für einmal keine Panorama-Landschaftsfotos mit übersättigten Farben oder so, sondern eigenwillige und tolle Designs von verschiedenen Designern und Illustratoren. Was auffällt: Das ganze lehnt ein bisschen in Richtung Collage, Grunge, Handzeichnung; selbst die vektorartigen Grafiken sind oft nicht ganz «sauber», weisen Verwischungen auf und wirken handgemacht. Alles ein bisschen dreckig. Das ist natürlich einerseits ein Trend, andererseits hängt es mit der Auswahl der beteiligten Illustratoren zusammen. Ich finds einen spannenden Ansatz, gerade im Kontrast mit dem schon sehr, sehr, sehr cleanen iPhone.
(via NOTCOT)
(Und wenn mir hier jemand erklären kann, wie ich die Bilder unschief ausrichten kann, macht derdiedasjenige mich sehr glücklich!)
Ein Logo ist geboren
In output on 10. Juli 2008 at 21:07In einem sehr spannenden, konstruktiven und dialogischen Prozess habe ich für die Amsterdamer Software-Entwicklerbude te-con dieses neue Logo entwickelt. Heute ist es fertig geworden.

Das Endresultat zeichnet sich von der Grundidee her bereits in manchen ersten Grobskizzen ab:
Scherenschnittvektorgrafik
In input on 9. Juli 2008 at 22:08Kuhle Idee: The Dark Side of Switzerland. Gefunden bei Behance via okej.
Irgendwie siehts zwar von weitem eher aus wie ein mumifizierter Hamster als wie Mr. Darth V., aber lassen wir das mal gut sein.
Der achsensymmetrische, scherenschnittartige Vektor-Stil (ist das grad in? Mich dünkt, man sieht sowas in letzter Zeit ab und zu) erinnert mich leider auch wieder an dieses Bild von Ryan McGinness, das ich an der Art sehr gerne gekauft hätte, wenn ich zufällig fünfzehntausend Dollar dabeigehabt hätte.
Das ergibt zwar keinen Darth Hamster, dafür kriegt man Blattgold. Ah, dieses Bild. Schade, kann mans nicht grösser anschauen.
The Real Empires of Evil
In input on 5. Juli 2008 at 12:00Wow. Smarte neue Flaggen:
Da muss man ein bisschen das Hirn ankurbeln (und grossklicken, sorry, klein kann mans nicht lesen); ein paar davon hab ich auch noch nicht verstanden (was ist mit «Working Overtimor»?). Aber ein schöner HAHA!-Effekt, wenn man wieder eins geschnallt hat. Kleiner Tipp: …
Schöne Zeiten
In input on 3. Juli 2008 at 10:49Ich habe einen neuen Lieblingsbildschirmschoner: Rotary Word Clock.

Eine Weiterentwicklung der (auch sehr schönen) Word Clock von Simon Heys. Für Typo-Addicts wie mich eine echt schöne Sache.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier noch einige weitere schöne und/oder interessante Zeit-Visualisierungs-Ideen:

















