
Auch immer wieder schön: Wenn nicht nur irgend ein obskurer Schilderbeschrifter in indischen Restaurants sich dermassen in der Rechtschreibung verhaut, sondern der Coop höchstpersönlich.


Auch immer wieder schön: Wenn nicht nur irgend ein obskurer Schilderbeschrifter in indischen Restaurants sich dermassen in der Rechtschreibung verhaut, sondern der Coop höchstpersönlich.

Für die, die richtig gutes Gemüse wollen:

Gefunden an der Elsässerstrasse.
Noch nicht wirklich verstanden habe ich dagegen diesen Zürcher Fund:

Bitte, kann mir jemand auf unschweinische Weise diesen Werbespruch erklären? Ich muss nur lachen.

Was soll das nur bedeuten: Ein 15,2 cm langes Teeregal? Nicht sehr viel Auswahl, dann. Eine 15,2 cm hohe Teepackung? Aber die muss man ja nicht auf einmal auslöffeln. Oder bezieht sich das auf das Fotoformat? (10×15 cm ist glaub ich 15,2 breit.) Aber was bedeutet das: Jetzt in jeder Teepackung ein Selbstauslöser, so à la YPS-Gimmick? Was dann allerdings eher gruselig ist in Zeiten der medialen Bigbrotheritis – vor allem, wenn man sich mal anschaut, was mit dem armen Teetrinker da passiert ist. Nicht so die Wirkung von Tee, wie ich mir sie vorstellen würde … aber was weiss ich schon, ich Coffee-and-Cigarettes-Mensch.
Als Bonus gibts noch dieses auch ein bisschen verwirrende Schild des Tages.

Viele Fragen. Wie macht man aus einem «Bio Rind» eine «Gemüseschmorrolle»? Seit wann gibt es in Basel eine «Inder Bio Metzgerei»? (OK, der war schwach.) Und: Was ist überhaupt eine Schmorrolle? Ganz bestimmt kein Wort, das sich im Vorbeigehen leicht lesen lässt.
Ich glaub, ich schenke denen einen Satz Bindestriche. Für die Bio-Metzgerei, das Bio-Rind und die Schmor-Rolle, die damit ganz fabulös lesbar wird.
Übrigens: Ich hab nichts gegen den Höheners. Die haben dramatisch tolle Bio-Fair-Trade-Haselnuss-Milch-Schokolade.
There is a house on Dornacher Street
That’s called the broken house;
Antıquitäten does it sell, Gärete too,
If you’re needing something for your spouse…
We hope not all their goods are broken –
when we were there, it wasn’t open.
(Reim Dich, oder ich werf Dir ein Elektrogäret an den Kopf!)

Mit diesem Ultimo-Schreibfeler-Foto, das ich eigentlich schon ganz lange mal machen wollte, melde ich mich (was ich auch schon ganz lange machen wollte) aus der Versenkung zurück. Wenn man so lange nichts geschrieben hat, wird es immer schwieriger, was zu schreiben – aber ich lebe noch und alles ist gut. Und bis zum nächsten Post gehts garantiert keine zwei Monate.

Draussen im Hafen: Das schönste verdrehte n der Welt

Spiegelkäse statt Spiegelei! (Gefunden im Coop Pronto am Barfi)

Der Zonk der Woche: Liebesgedichte bekommen, die man nicht versteht. Aber vielleicht lernt man ja so noch jemanden kennen, der einem damit hilft, und kann denjenigen zu einem ramotnischen Nachessen … interessante Strategie!
(Ich hab schon noch mehr, aber zu den andern möchte ich was Intelligentes schreiben und kämpfe gerade mit einer beginnenwollenden Grippe …)
Mein liebster indischer Laden does it again:
Zur Entschuldigung fürs lange Nichtposten – und zur Feier des hundertsten Posts (!) – hier die sehsucht-Highlights der Woche im Überblick!
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Der vorwurfsvolle Blick der Woche
Morgens um acht im Zug nach Zürich aufgegessen zu werden, würde mir auch nicht gefallen, zugegeben.
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Die Gebäudebeschriftung der Woche
Kann mir jemand sagen, was das jetzt ist?
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Ich war gerade in Mainz und Bonn. Das Ziel: Das Originalschriftmuster der Industria in der Bibliothek des Gutenbergmuseums zu scannen. Damit war das Thema, der Filter gesetzt. Unterwegs habe ich irgendwann festgestellt, dass ich in diesen mir neuen Städten ausschliesslich Schriftzüge fotografiert habe. Neue Städte begeistern mich immer auf der Schrift-Ebene, schon nur die Strassenschilder machen mich glücklich, bannen meinen Schritt, so dass ich alle paar Meter meine Tasche nach der Kamera umgraben muss.