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Mit ‘sprache’ verschlagwortete Einträge
Fipptehler des Tages
In input on 30. Oktober 2008 at 09:29Deutschfehler richtig gemacht
In basel, input on 25. September 2008 at 18:16Hier in der Migros arbeiten viele Elsässer. Und Innen. Und wenn man «Efeuille» französisch ausspricht, tönt das genau wie «Efeu». Grossartig, oder? Leider geht es nicht wirklich so, aber der Fehler ist total nachvollziehbar (und das Wort sieht lustig aus).
Da spürt man doch den Charme des Fremdsprachlers, der sich aus Versehen verschreibt, obwohl er sich das ganz logisch überlegt hat (und einem damit auch undidaktisch die Komplexität und Willkürlichkeit der eigenen Sprache vor Augen hält) – genau den Effekt also, den die doofe Mastro-Lorenzo-Werbung gestern erzielen wollte, aber dran vorbeigemurkst hat.
Fazit: Wollt Ihr Deutschfehler, dann lasst Nichtmuttersprachler texten!
Des Mastro Lorenzo und dem Deutsch
In input on 24. September 2008 at 21:19«Ich liebe jedem seiner Stärken»: Soll das jetzt so ein Italiener-können-Kaffee-aber-kein-Deutsch-Ding sein wie das mit dem «Isch ‘abe gar keine Auto»? Andere fragen sich das auch. Und 20 Minuten bestätigt die schreckliche Vermutung («Christa rettet dem Dativ») und sieht Christa Rigozzi damit auf «Verona-Feldbusch-Niveau». Was auch schon falsch ist, die Gute heisst ja schon gar nicht mehr Feldbusch, sondern Pooth, was ich wiederum, der Gerechtigkeit halber sei es zugegeben, nicht aussprechen kann.
20 Minuten zitiert dann auch die ungenannt bleibende PR-Agentur:
Das Sprachspiel soll den italienischen Charme unterstreichen.
Sprachspiel? Spiel? Wo?
Ich finde das ehrlich gesagt ein deutlich bemühtes Falschdeutsch und den «Witz» damit misslungen. Es ist schon ein sehr kreativer grammatikalischer Fehler, aber ein konstruierter, der damit niemals so lustig ist (und niemals so kreativ) wie wirklich passierte Fehler. Ein Fehler, auf den bestimmt nur Leute kommen, die perfekt Deutsch sprechen und sich dann irgendwie angestrengt Fehler ausdenken, die andere vielleicht machen könnten, die nicht wissen, wie’s geht. Auf «jeden» hätte man ja kommen können, das wär nur ein falsches Genus. Aber ein falsches Genus und einen falschen Kasus? Da käme doch keiner auf die Idee, aus Versehen einen solchen Fehler zu machen. Vor allem weil «seiner Stärken» dann wieder perfekt ist.
Auf mich wirkt das höchst konstruiert und irgendwo auch ein wenig problematisch. Ich meine, auf «hier werden Sie geholfen» kommen bestimmt auch Deutsch-Muttersprachler von selber, und Verona P. nahm ich den auch höchstpersönlich ab. Auch den mit dem «isch abe keine Auto» fand ich irgendwie sympathisch, sowas hat man ja realiter auch mal so ähnlich gehört. Aber unsere Sprache so willkürlich zu vermurksen, wie es wohl keiner tun würde, der sich darum bemüht … Ist das jetzt nicht auch irgendwie condescending? Das mit dem «italienischen Charme» hat da für mich so einen unangenehm gönnerhaften, leicht herablassenden Beigeschmack. Ein bisschen ungut, so wie aufgewärmter Kaffee.
(Danke für den Tipp, Sophie!)
Aóvreürr, Clozeürr & Co.
In input on 25. August 2008 at 20:32Vor kurzem bekam ich ein T-Shirt geschenkt, auf dem steht
GOLDIS DAST LÜCKHEM GENTICHTÜD
.. und das heisst was. Aber es ist ein Anagramm, das sich jemand ausgedacht hat (das Mysterium soll aufrechterhalten werden).
Ähnlich wirr, aber irgendwie nicht unbekannt, kommen manche Sprachen daher, die es dann aber wirklich gibt (und die nicht konstruiert sind wie mein liebes «O fat obas»-Volapük). Aus der Abteilung «Sprachen, die wirken, als kämen sie aus dem Schüttelbecher oder wären extra für notorische Scrabble-Verlierer konzipiert; die man aber komischerweise irgendwie versteht, wenn man sie laut liest», heute: Gallo.
Hotels für Klammern vom Holz des Steines
In input on 24. August 2008 at 22:34Ich gebe zu: Sich lustig zu machen über automatische oder sonst haarsträubende Übersetzungen, ist nicht gerade die originellste Idee. Aber eine ziemlich lustige, vor allem, wenn man zufällig darüber stolpert – so geschehen in der Ferienplanung (danke, Lulo!).
Zum Beispiel macht einem diese Hotelbeschreibung doch so richtig Lust auf einen Besuch:
Aufgestellt zur Hälfte gleiche von geummauerten des Heiligen eins von Malo, Stadt auch genannt die Stadt der Seeräuber, in der berühmten Region von Bretagne. Das passende Hotel mit den Gruppen, die Familien oder die Klammern, so wie für die in den Spielräumen oder in der Konferenz von Verhandlungen.
Bis auf die Klammern kann man ja noch halbwegs erschliessen, worum es da gehen soll. Und auf jeden Fall gilt, auch wenn mans nicht wirklich versteht:
Sie sind willkommene diese „acace in der Ruhe des Hotel,,und -wärme.
Schön! Danke! Und wie wäre es hiermit:
Der sinnentstellende Tippfehler des Tages
In input on 10. August 2008 at 14:20Ja wie jetzt?
In basel, input on 28. Juli 2008 at 22:37Betriebs- und Lagerräume? Im Ernst?
Ich staune und verkneife mir jegliche Kommentare unter der Gürtellinie. Doch, ehrlich.
(Gefunden heute im Baslerstab. Eben: Mein liebstes Stück Basel.)
Auch Street Art hat Regeln
In input on 23. Juli 2008 at 11:03Cartoon des Tages für alle Kreativen, die auch Tüpflischiisser sind:
Mehr solches gibts bei the rut.
Konstruktive Dekonstruktion
In input on 5. Juli 2008 at 01:41Basel ` s erste meiste Fragen an einen Flyer
In basel, input on 30. Juni 2008 at 21:12Der hier war heute in meinem Briefkasten.
Also.
Jetzt mal abgesehen davon, dass da der absolute Inbegriff des Deppenapostrophs drauf ist – nicht nur ein Apostroph, wo keiner hingehört; nicht nur ein Akzent statt eines Apostrophs, der da nicht hingehört; nein, ein Leerschlag, ein Akzent und noch ein Leerschlag, wo nicht einmal ein Apostroph hingehört – also davon einmal abgesehen plagen mich seither diverse Fragen.
Was ist «Basel ` s erste grösste Pizza»: War das mal (vermutlich 2003) die grösste, ist es aber nicht mehr? Warum muss man «GRÖSSTE» unbedingt GROSS schreiben, damit es auch alle verstehen? (Ist es also auch die GRÖSSTE FETTESTE Pizza?) Warum sieht die Gattungsbezeichnung, mal abgesehen vom Deppen Leerzeichen, aus wie «Pizza Hurier», und warum sieht überhaupt das ganze Ding aus wie Werbung für einen schlechten Erotik-Megastore?
Aber richtig verwirrend wirds erst.
Deppenapostroph reloaded
In input on 29. Juni 2008 at 13:51Also als Gestalter muss man nicht Deutsch können. Und Englisch eh nicht. Man muss einfach machen, dass es irgendwie noch lustig aussieht.

Nieveaufolle Vundstücke
In basel, input on 29. Juni 2008 at 13:27Da der gute Herr Sick, B., seine (von mir sehr geliebte) Zwiebelfischchen-Seite seit Dezember (!) nicht mehr aktualisiert hat, stelle ich die drei wunderbaren Fundstücke, die ich ihm dafür gesendet habe, jetzt halt hierhin. Ich liebe und sammle sowas.
(Wohl das beste Wort überhaupt, bei dem man einen dummen Schreibfehler machen kann! Gefunden im Baslerstab)

























