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Spiegelkäse und verkehrte Fussgänger

In basel, input on 6. Dezember 2008 at 17:05
fussgaenger

Draussen im Hafen: Das schönste verdrehte n der Welt

spiegelkaese

Spiegelkäse statt Spiegelei! (Gefunden im Coop Pronto am Barfi)

liebesgedicht

Der Zonk der Woche: Liebesgedichte bekommen, die man nicht versteht. Aber vielleicht lernt man ja so noch jemanden kennen, der einem damit hilft, und kann denjenigen zu einem ramotnischen Nachessen … interessante Strategie!

(Ich hab schon noch mehr, aber zu den andern möchte ich was Intelligentes schreiben und kämpfe gerade mit einer beginnenwollenden Grippe …)

Emoticons anno 1881

In input on 7. November 2008 at 21:40

Emoticons sollen eine Erfindung des Internetzeitalters sein? Von wegen. Brian Cronin von Comic Book Resources hat diese aus typographischem Material zusammengebastelten Smilies in einem 127 Jahre (!) alten «Puck Magazine» entdeckt:

Keppler, Puck Magazine, 1881Recht haben sie, die Setzer, mit ihrem Trotz! Das Satzmaterial erlaubt es ja zumindest theoretisch, viel mehr damit zusammenzusetzen als bloss Texte. Erinnert mich ein bisschen daran, dass ich als Kind die mechanische Schreibmaschine meiner Mutter liebte, weil ich damit ganz viele Männchen «zeichnen» konnte (aus einem o, einem O und einem ” – was hier nicht geht, mangels Halbzeilenschaltung).

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Glücksmoment mit Renaissance-Antiqua

In basel, input on 14. August 2008 at 22:30

Vorab möchte ich mich bei denjenigen Lesern entschuldigen, die mal wieder über was anderes als Buchstaben und Schriften lesen wollen – ich gebe zu, das häuft sich zur Zeit extrem, und gelobe: Es kommt auch wieder anderes.

Also.

Im Pharmaziehistorischen Museum Basel gibt es ein Exemplar von Andreas Vesals De Humani corporis fabrica, 1543 in Basel gedruckt. Normalerweise liegt das großformatige, dicke, mit Metallspangen verschließbare Buch hinter Glas, aufgeschlagen auf der opulenten Titelseite (man nimmt an, dass die Stiche in dem Buch von Tizian sind).

Aus-nahms-wei-se durfte ich heute in dem Werk blättern.

Grosser, grosser Glücksmoment. Ehrfurcht nahm mir fast den Atem. Was, und vielleicht bin ich da einfach ein Exot, (Tizian hin oder her) weniger an den (zugegeben großartigen) Stichen lag, sondern an der Typographie.

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Anatomische Typographie

In input on 8. August 2008 at 12:16

Soviel zum Thema «Skelettformen der Buchstaben»! Ein schönes Projekt von Björn Johansson, gefunden via I Love Typography / Streetanatomy.

Die schöne Verwendung sinnentfremdeter anatomischer Formen ist gleichzeitig eine gute Erinnerung an die Animatus-Ausstellung von Hyungkoo Lee, die ich immer noch nicht gesehen habe, die aber sehr schön sein soll. Aber ein Momentli geht sie ja noch, bis am 31. August nämlich.

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