visuell fixiert in basel

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Waking by iPhone

In technologie on 30. August 2008 at 08:22

Also von diesem Baby geweckt zu werden ist sehr nett. Ich schliesse mich da vorbehaltlos Katie von MacRumors an:

I hate alarm clocks. An annoying cacophony of buzzing and ringing that rips me from my blissful, relaxing, refreshing, wonderful sleep doesn’t sit well with me. I’ve actually thrown an alarm clock across the room to shut it up. […]
The iPhone alarm is different, though. I wouldn’t dare throw her across a room!

Schon fein, wenn man so eine Freude an einem neuen Teil hat und es («she»?) einen dann morgens gleich wecken darf. Da muss der Tag doch gut anfangen.

Nun ist der Wecker an sich gar nicht schlecht gemacht (ausser dass ich gerne einen einzelnen Button dafür hätte, anstatt ihn aus den Untergründen der «Clock»-App hervorzukramen, aber das ist ein Detail). Schade ist es allerdings, wenn man bedenkt, wieviel mehr die Apple-Entwickler aus diesem Feature hätten herausholen können.

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Yesssssssss!

In technologie on 28. August 2008 at 18:48

das ninafon

Wie es Apple nur schafft, einem immer wieder dieses Gefühl zu geben, als sei man wieder ein kleines Kind an Weihnachten, das tatsächlich plötzlich den für völlig unerreichbar gehaltenen Superwunschgegenstand in der Hand hält. Und dabei hat einfach nur mein altes Handy den Geist aufgegeben (dankeschön!). Bin gerade mit einem Riesensmile durch die Stadt zurück …

Habs übrigens bei Orange gekauft, die Tarife passen mir besser als die bei Swisscom. Wird sich zeigen, ob ich dann tatsächlich lieber im McDo surfe als am Bahnhof. 😉

Italiener dürfen erst später kommen

In input on 26. August 2008 at 07:50

… davor muss der Ladenbesitzer wohl noch einen Extra-Kaffee haben?

Ladenbeschriftung in Saint-Malo

Übrigens war der Laden dann auch um 10 Uhr noch nicht offen. Aber die (schweizer-)deutsche Beschriftung hab ich auch noch nicht gefunden, vielleicht steht da ja «11 Uhr»?

Das Meer, die Farben, das Licht

In output on 25. August 2008 at 22:59

Brandung

Farben am Strand

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Aóvreürr, Clozeürr & Co.

In input on 25. August 2008 at 20:32

Vor kurzem bekam ich ein T-Shirt geschenkt, auf dem steht

GOLDIS DAST LÜCKHEM GENTICHTÜD

.. und das heisst was. Aber es ist ein Anagramm, das sich jemand ausgedacht hat (das Mysterium soll aufrechterhalten werden).

Ähnlich wirr, aber irgendwie nicht unbekannt, kommen manche Sprachen daher, die es dann aber wirklich gibt (und die nicht konstruiert sind wie mein liebes «O fat obas»-Volapük). Aus der Abteilung «Sprachen, die wirken, als kämen sie aus dem Schüttelbecher oder wären extra für notorische Scrabble-Verlierer konzipiert; die man aber komischerweise irgendwie versteht, wenn man sie laut liest», heute: Gallo.

Gallo, aus der Wikipedia

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Hotels für Klammern vom Holz des Steines

In input on 24. August 2008 at 22:34

Ich gebe zu: Sich lustig zu machen über automatische oder sonst haarsträubende Übersetzungen, ist nicht gerade die originellste Idee. Aber eine ziemlich lustige, vor allem, wenn man zufällig darüber stolpert – so geschehen in der Ferienplanung (danke, Lulo!).

Zum Beispiel macht einem diese Hotelbeschreibung doch so richtig Lust auf einen Besuch:

Aufgestellt zur Hälfte gleiche von geummauerten des Heiligen eins von Malo, Stadt auch genannt die Stadt der Seeräuber, in der berühmten Region von Bretagne. Das passende Hotel mit den Gruppen, die Familien oder die Klammern, so wie für die in den Spielräumen oder in der Konferenz von Verhandlungen.

Bis auf die Klammern kann man ja noch halbwegs erschliessen, worum es da gehen soll. Und auf jeden Fall gilt, auch wenn mans nicht wirklich versteht:

Sie sind willkommene diese „acace in der Ruhe des Hotel,,und -wärme.

Schön! Danke! Und wie wäre es hiermit:

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Die garantiert schönste Art, älter zu werden

In input on 23. August 2008 at 15:47

Hat mich früher immer sehr fasziniert, zu lesen, wie am Geburtstag irgendeines Königs «drei Tage lang gefeiert» wurde. Hab ich auch gerade gemacht; daher die Funkstille.

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An alle, die mal wieder einen leeren Kopf brauchen und ein volles Herz, die Appetit haben auf Salzwasserduft und Meeresfrüchte, auf Tage ohne Ziel und Programm, aber mit vielen schönen Momenten; auf Tage, wo man nicht nur sehsüchtig, sondern auch riech-. hör- und schmecksüchtig wird (und dabei ab und zu von einer Lachmöwe ausgelacht wird):

Man kann wegfahren. Auch wenns nur für zwei drei Tage ist. Ich bin komischerweise echt zufrieden damit, dass ich das iPhone noch aufgeschoben habe (auch wenn mein altes Handy immer mehr spinnt) und mir stattdessen ein Zugticket und eine Hotelreservation geleistet hab. (Ich werd älter! QED.)

Und: Saint-Malo ist grossartig. (Das hab ich jetzt nicht gesagt! Sonst hats da nachher mehr Touristen 😉 )

Glücksmoment mit Renaissance-Antiqua

In basel, input on 14. August 2008 at 22:30

Vorab möchte ich mich bei denjenigen Lesern entschuldigen, die mal wieder über was anderes als Buchstaben und Schriften lesen wollen – ich gebe zu, das häuft sich zur Zeit extrem, und gelobe: Es kommt auch wieder anderes.

Also.

Im Pharmaziehistorischen Museum Basel gibt es ein Exemplar von Andreas Vesals De Humani corporis fabrica, 1543 in Basel gedruckt. Normalerweise liegt das großformatige, dicke, mit Metallspangen verschließbare Buch hinter Glas, aufgeschlagen auf der opulenten Titelseite (man nimmt an, dass die Stiche in dem Buch von Tizian sind).

Aus-nahms-wei-se durfte ich heute in dem Werk blättern.

Grosser, grosser Glücksmoment. Ehrfurcht nahm mir fast den Atem. Was, und vielleicht bin ich da einfach ein Exot, (Tizian hin oder her) weniger an den (zugegeben großartigen) Stichen lag, sondern an der Typographie.

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Gopferteckelnonemoll!

In technologie on 11. August 2008 at 22:14

Wenn man einmal eine richtig wichtige Mail schicken will, steigt das MobileMe wieder aus. Grossartig. Liebe Jungs und Mädels von MobileMe: Ihr beschädigt langsam meine Apple-Treue, ehrlich.

Gehts hier nur mir so?

Der sinnentstellende Tippfehler des Tages

In input on 10. August 2008 at 14:20

Was hab ich da gekauft? Einen Cutter, der automatisch da hin schaut, wo er schneiden soll? Cool.

Ach, so.