visuell fixiert in basel

Posts Tagged ‘fundstücke’

Aktoin: Schall

In basel, input on 1. Dezember 2008 at 23:08

Mein liebster indischer Laden does it again:

aktoin

Tellerdiagramm

In basel, input on 7. November 2008 at 11:08

Das ist kein Torten-, sondern ein klassisches Tellerdiagramm. Meine Infografik der Woche!

indografik

Trouvaillen des Tages

In input on 3. November 2008 at 12:05
Schade.

Schade.

Ich bin leider nicht im Büro. Biegen Sie einfach schon mal links ab. – via baz

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Die schiefe Metapher des Tages

In basel, input on 21. Oktober 2008 at 17:47

… aus der Abteilung «merkwürdige Anatomie»:

Heute in meinem nicht unbedingt liebsten Stück (öh…) Basel.

Wochenrückblick

In input, output on 19. Oktober 2008 at 23:50

Zur Entschuldigung fürs lange Nichtposten – und zur Feier des hundertsten Posts (!) – hier die sehsucht-Highlights der Woche im Überblick!

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Der vorwurfsvolle Blick der Woche

Morgens um acht im Zug nach Zürich aufgegessen zu werden, würde mir auch nicht gefallen, zugegeben.

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Die Gebäudebeschriftung der Woche

Kann mir jemand sagen, was das jetzt ist?

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Ich kaufe ein A.

In input on 9. Oktober 2008 at 22:35

Gott, hab ich immer gern … was war das nochmal, jedenfalls diese Sendung geschaut, wo ein Spruch aufgedeckt werden musste, die Konsonanten konnte man sich am Glücksrad erdrehen und Vokale musste man kaufen. Das ist aber Urzeiten her, ich weiss nicht mal, obs das noch gibt, geschweige denn, wie es hiess.

Vielleicht möchte jemand von Euch ja auch mal im echten Leben ein A kaufen. So ein A kann nämlich wahnsinnig praktisch sein, zum Beispiel so:

Und wer sich immer schon gefragt hat, wo er denn so ein A herkriegen könnte, dem wird offenbar hier geholfen:

Wenn jemand einen Dealer für ein N kennt, bitte bescheidsagen. Bei Ikea, wo mein A her ist, gabs noch M, X und O. Glaub ich. Aber auch das ist Urzeiten her.

Deutschfehler richtig gemacht

In basel, input on 25. September 2008 at 18:16

Efeu gibts da

Hier in der Migros arbeiten viele Elsässer. Und Innen. Und wenn man «Efeuille» französisch ausspricht, tönt das genau wie «Efeu». Grossartig, oder? Leider geht es nicht wirklich so, aber der Fehler ist total nachvollziehbar (und das Wort sieht lustig aus).

Da spürt man doch den Charme des Fremdsprachlers, der sich aus Versehen verschreibt, obwohl er sich das ganz logisch überlegt hat (und einem damit auch undidaktisch die Komplexität und Willkürlichkeit der eigenen Sprache vor Augen hält) – genau den Effekt also, den die doofe Mastro-Lorenzo-Werbung gestern erzielen wollte, aber dran vorbeigemurkst hat.

Fazit: Wollt Ihr Deutschfehler, dann lasst Nichtmuttersprachler texten!

Des Mastro Lorenzo und dem Deutsch

In input on 24. September 2008 at 21:19

«Ich liebe jedem seiner Stärken»: Soll das jetzt so ein Italiener-können-Kaffee-aber-kein-Deutsch-Ding sein wie das mit dem «Isch ‚abe gar keine Auto»? Andere fragen sich das auch. Und 20 Minuten bestätigt die schreckliche Vermutung («Christa rettet dem Dativ») und sieht Christa Rigozzi damit auf «Verona-Feldbusch-Niveau». Was auch schon falsch ist, die Gute heisst ja schon gar nicht mehr Feldbusch, sondern Pooth, was ich wiederum, der Gerechtigkeit halber sei es zugegeben, nicht aussprechen kann.

20 Minuten zitiert dann auch die ungenannt bleibende PR-Agentur:

Das Sprachspiel soll den italienischen Charme unterstreichen.

Sprachspiel? Spiel? Wo?

Ich finde das ehrlich gesagt ein deutlich bemühtes Falschdeutsch und den «Witz» damit misslungen. Es ist schon ein sehr kreativer grammatikalischer Fehler, aber ein konstruierter, der damit niemals so lustig ist (und niemals so kreativ) wie wirklich passierte Fehler. Ein Fehler, auf den bestimmt nur Leute kommen, die perfekt Deutsch sprechen und sich dann irgendwie angestrengt Fehler ausdenken, die andere vielleicht machen könnten, die nicht wissen, wie’s geht. Auf «jeden» hätte man ja kommen können, das wär nur ein falsches Genus. Aber ein falsches Genus und einen falschen Kasus? Da käme doch keiner auf die Idee, aus Versehen einen solchen Fehler zu machen. Vor allem weil «seiner Stärken» dann wieder perfekt ist.

Auf mich wirkt das höchst konstruiert und irgendwo auch ein wenig problematisch. Ich meine, auf «hier werden Sie geholfen» kommen bestimmt auch Deutsch-Muttersprachler von selber, und Verona P. nahm ich den auch höchstpersönlich ab. Auch den mit dem «isch abe keine Auto» fand ich irgendwie sympathisch, sowas hat man ja realiter auch mal so ähnlich gehört. Aber unsere Sprache so willkürlich zu vermurksen, wie es wohl keiner tun würde, der sich darum bemüht … Ist das jetzt nicht auch irgendwie condescending? Das mit dem «italienischen Charme» hat da für mich so einen unangenehm gönnerhaften, leicht herablassenden Beigeschmack. Ein bisschen ungut, so wie aufgewärmter Kaffee.

(Danke für den Tipp, Sophie!)

Ein Nuschelschild

In basel, input on 8. September 2008 at 23:55

Was beklagt man sich nicht gern über die marktschreierische Natur der Werbung, die uns umgibt. Um so faszinierender ist es, einem Schild zu begegnen wie diesem, das auf ein vorproduziertes Schreien hin («rivella!!!!!!!») nur noch ein stream-of-consciousness-mässiges Nuscheln von sich zu geben vermag:

Man hat den Eindruck, die wollen gar nicht so gern anpreisen, was sie alles haben. Bei den «Schinkengipfeli», da war noch etwas Selbstvertrauen da. Aber das «Menu zum mitnehmen»? Das ist nicht nur klein geschrieben, es ist dazu auch noch sehr klein geschrieben, if you know what I mean. Auch der Flamenkuchen ist interessant – eine belgische Variation des elsässischen Klassikers vielleicht? – Es macht einem fast ein schlechtes Gewissen, die Schreibfehler überhaupt zu sehen, wenn sich da jemand schon so offensichtlich zum Schreiben gezwungen hat. Am liebsten würd ich drunterschreiben: Hey! I’m OK – you’re OK. Und der «Pizza-        Lauch + Pouletstrudel» ist sicher echt gut. Nein, wirklich. Was auch immer das ist.

Neuer Eintrag neuer Eintrag neuer Eintrag

In basel, input on 5. September 2008 at 21:10

Es gibt so ein schönes Frust-Diktum,

Faire et refaire, c’est aussi travailler.

Man müsste das System erweitern um:

Dire et redire, c’est aussi communiquer.

Könnte ja sein, dass es sonst jemand nicht sieht, oder.