visuell fixiert in basel

Posts Tagged ‘grafik’

Last Minute Election Graphics

In input on 4. November 2008 at 21:15

Die New York Times empfiehlt, ab 19 Uhr EST mit Popcorn vor dem Fernseher zu sitzen. Da es hier dann quasi schon morgen ist und ich unmöglich bis dann Popcorn essen kann, hier – sozusagen auf den letzten Drücker vor der grossen Entscheidung – ein kleiner Einblick in die teils wirklich beeindruckende Grafik, die ein Wahlkampf in den U. S. of A. mit sich bringen kann. (Man stelle sich so etwas Hochkarätiges hier vor. Aber eben – man stelle sich so etwas Hochkarätiges wie Obama hier vor.)

freedumb1

laut lesen.

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Liebe Kinder, aufgepasst!

In input on 29. September 2008 at 22:01

Aus der Welt der komischen Bürokratismen und Statistiken kommt wohl diese Feuerzeugverpackung (Denner):

85% kindergesichert? (Ich frage jetzt nicht mal, ob das zwischen dem child und dem resistant so eine böse Leerschlag-Bindestrich-Leerschlag-Kombination ist.) – Im Ernst, was heisst das? Nur 85% aller Kinder bräteln sich die Finger damit ab? Und warum schaut das Kind dann ganz unglücklich und nicht wenigstens zu 85% glücklich? Warum sind nicht 20 Kinder darauf und nur 3 sind traurig? Und warum hat das arme Wesen eine dreieckige Nase? Und ist das Moritz (von Max und) oder Tintin, oder was ist mit der Frisur? Stehen dem von der sengenden Hitze etwa schon die Haare zu Berge? Oder kann man das Kind da so an die Wand hängen, wenn es einem allzu unglücklich dreinschaut?

Fragen über Fragen. Man beachte den Unterschied in der Expressivität des Gesichtchens zwischen dem obigen bemühten Versuch und diesem eigentümlich faszinierenden Warnungsaufkleber auf einem Kochherd in Tokyo, 2005. ACHTUNG, HEISS! Dafür muss man weder Japanisch lesen können noch die Information haben, welcher Prozentsatz der Leute sich die Finger verbrennen wird, im Durchschnitt, ohne Schaltjahre und wenn kein Vollmond ist.

Obama bringt seine schöne Grafik nach Berlin

In input on 22. Juli 2008 at 22:03

Der Fontblog titelt heute ungewohnt euphorisch: «Endlich mal ein gutes Plakat in Deutschland». Indeed: Anlässliches des Besuchs von unser aller Lieblings-US-Präsidentschaftskandidaten (huch, welch abenteuerliche grammatikalische Konstruktion) wird der Unterschied zwischen den grafischen Kulturen in der Wahlwerbung sehr greifbar.

PDF zum Herunterladen

Übrigens gab es zu dem Plakat noch zwei Varianten, die dann zugunsten der obigen Gestaltung verworfen wurden: (weiterlesen…)

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Künstler-Wallpapers fürs iPhone

In input on 20. Juli 2008 at 14:25

Für all die glücklichen Leute, die schon ein iPhone oder einen iPod Touch haben, gibts bei Poolga interessante Wallpapers. Und zwar für einmal keine Panorama-Landschaftsfotos mit übersättigten Farben oder so, sondern eigenwillige und tolle Designs von verschiedenen Designern und Illustratoren. Was auffällt: Das ganze lehnt ein bisschen in Richtung Collage, Grunge, Handzeichnung; selbst die vektorartigen Grafiken sind oft nicht ganz «sauber», weisen Verwischungen auf und wirken handgemacht. Alles ein bisschen dreckig. Das ist natürlich einerseits ein Trend, andererseits hängt es mit der Auswahl der beteiligten Illustratoren zusammen. Ich finds einen spannenden Ansatz, gerade im Kontrast mit dem schon sehr, sehr, sehr cleanen iPhone.

(via NOTCOT)

(Und wenn mir hier jemand erklären kann, wie ich die Bilder unschief ausrichten kann, macht derdiedasjenige mich sehr glücklich!)

Zu den Tücken der Gebrauchsanweisungen

In input on 11. Juli 2008 at 22:53

Hab grad beim Datenaufräumen (ich habe ja jetzt einen Server) ein richtig altes Dokument wiedergefunden, das – halleluja – immer noch im Netz existiert und über das ich gerade wieder Tränen gelacht habe: What to do in an Emergency in the Year 2003 (das war wohl damals noch Zukunft!). Eine wunderschöne Übung im systematischen Falschverstehen missverständlicher Illustrationen auf diese Art:

Volle Version: Highly recommended.

So Icons sind ja auch oft highly missverständlich. Was darf der hier beispielsweise nicht?

Das ist ja lustig, solang sie nicht bösartig und gemeingefährlich werden, die Icons. So wie das hier:

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Scherenschnittvektorgrafik

In input on 9. Juli 2008 at 22:08

Kuhle Idee: The Dark Side of Switzerland. Gefunden bei Behance via okej.

Irgendwie siehts zwar von weitem eher aus wie ein mumifizierter Hamster als wie Mr. Darth V., aber lassen wir das mal gut sein. 😉

Der achsensymmetrische, scherenschnittartige Vektor-Stil (ist das grad in? Mich dünkt, man sieht sowas in letzter Zeit ab und zu) erinnert mich leider auch wieder an dieses Bild von Ryan McGinness, das ich an der Art sehr gerne gekauft hätte, wenn ich zufällig fünfzehntausend Dollar dabeigehabt hätte.

Das ergibt zwar keinen Darth Hamster, dafür kriegt man Blattgold. Ah, dieses Bild. Schade, kann mans nicht grösser anschauen.

The Real Empires of Evil

In input on 5. Juli 2008 at 12:00

Wow. Smarte neue Flaggen:

Da muss man ein bisschen das Hirn ankurbeln (und grossklicken, sorry, klein kann mans nicht lesen); ein paar davon hab ich auch noch nicht verstanden (was ist mit «Working Overtimor»?). Aber ein schöner HAHA!-Effekt, wenn man wieder eins geschnallt hat. Kleiner Tipp: …

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Schöne Zeiten

In input on 3. Juli 2008 at 10:49

Ich habe einen neuen Lieblingsbildschirmschoner: Rotary Word Clock.

Eine Weiterentwicklung der (auch sehr schönen) Word Clock von Simon Heys. Für Typo-Addicts wie mich eine echt schöne Sache.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier noch einige weitere schöne und/oder interessante Zeit-Visualisierungs-Ideen:

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Saugut

In input on 30. Juni 2008 at 23:28

WWF-Kampagne aus China:

Da kommen noch zwei:

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