visuell fixiert in basel

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Liebe Kinder, aufgepasst!

In input on 29. September 2008 at 22:01

Aus der Welt der komischen Bürokratismen und Statistiken kommt wohl diese Feuerzeugverpackung (Denner):

85% kindergesichert? (Ich frage jetzt nicht mal, ob das zwischen dem child und dem resistant so eine böse Leerschlag-Bindestrich-Leerschlag-Kombination ist.) – Im Ernst, was heisst das? Nur 85% aller Kinder bräteln sich die Finger damit ab? Und warum schaut das Kind dann ganz unglücklich und nicht wenigstens zu 85% glücklich? Warum sind nicht 20 Kinder darauf und nur 3 sind traurig? Und warum hat das arme Wesen eine dreieckige Nase? Und ist das Moritz (von Max und) oder Tintin, oder was ist mit der Frisur? Stehen dem von der sengenden Hitze etwa schon die Haare zu Berge? Oder kann man das Kind da so an die Wand hängen, wenn es einem allzu unglücklich dreinschaut?

Fragen über Fragen. Man beachte den Unterschied in der Expressivität des Gesichtchens zwischen dem obigen bemühten Versuch und diesem eigentümlich faszinierenden Warnungsaufkleber auf einem Kochherd in Tokyo, 2005. ACHTUNG, HEISS! Dafür muss man weder Japanisch lesen können noch die Information haben, welcher Prozentsatz der Leute sich die Finger verbrennen wird, im Durchschnitt, ohne Schaltjahre und wenn kein Vollmond ist.

Bildschirmschrift gefällig?

In output on 31. Juli 2008 at 11:57

Hab eben beim Datenaufräumen (mein Raidchen-Serverchen ist jetzt komplett redundant, juhu, dazu später mehr) diese Schriftprobe gefunden. Die Svenja ist eine Bildschirmschrift-Familie mit 6 Pixeln x-Höhe, die ich vor ein paar Jahren als Semesterprojekt bei Andreas Stötzner gezeichnet habe.

Würd mich nur mal interessieren: Hat irgendwer Interesse an diesen Fonts? Dann würd ich mich bei Gelegenheit wirklich mal dransetzen, die richtig zu produzieren. Erstellt wurden sie damals in einem Extrem-Low-Level-Windows-Pixelschrifteditor, der mir unbrauchbare TTFs ausgespuckt hat. Aber so würd ich mal anfangen, mich ordentlich mit den technischen Grundlagen von Schriftgestaltung auseinanderzusetzen.

Zu den Tücken der Gebrauchsanweisungen

In input on 11. Juli 2008 at 22:53

Hab grad beim Datenaufräumen (ich habe ja jetzt einen Server) ein richtig altes Dokument wiedergefunden, das – halleluja – immer noch im Netz existiert und über das ich gerade wieder Tränen gelacht habe: What to do in an Emergency in the Year 2003 (das war wohl damals noch Zukunft!). Eine wunderschöne Übung im systematischen Falschverstehen missverständlicher Illustrationen auf diese Art:

Volle Version: Highly recommended.

So Icons sind ja auch oft highly missverständlich. Was darf der hier beispielsweise nicht?

Das ist ja lustig, solang sie nicht bösartig und gemeingefährlich werden, die Icons. So wie das hier:

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