visuell fixiert in basel

Posts Tagged ‘kunst’

Kunst, Kunst, Kunst

In input on 21. November 2008 at 00:00

Kunst I: Böcklin fürs Kinderzimmer

boecklin

«Hommage an Böcklin». Doch, ehrlich! Das muss in die Geschichte eingehen als die absolut harmlos-dümmlichste Umsetzung eines furchteinflössenden Meisterwerkes (das ich mir, lang ists her, als Postkarte auf meine Maturlektüren-Ausgabe von Camus‘ «La Peste» geklebt habe). Irgendwie ist das so grauenvoll respektlos, dass es schon fast wieder gut ist. Aber nur fast.

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Kunst II: Blätzlibajass-Kostüme für Eskimos

ninasfriends

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Anatomische Typographie

In input on 8. August 2008 at 12:16

Soviel zum Thema «Skelettformen der Buchstaben»! Ein schönes Projekt von Björn Johansson, gefunden via I Love Typography / Streetanatomy.

Die schöne Verwendung sinnentfremdeter anatomischer Formen ist gleichzeitig eine gute Erinnerung an die Animatus-Ausstellung von Hyungkoo Lee, die ich immer noch nicht gesehen habe, die aber sehr schön sein soll. Aber ein Momentli geht sie ja noch, bis am 31. August nämlich.

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Schrift im Raum, die Zweite

In input on 7. August 2008 at 23:43

Ich hatte das preisgekrönte Projekt der gewissermassen «in den Raum projizierten» Schriftzüge von Viktoria Kirjuchina von der UdK Berlin ja für sehr neu gehalten. War natürlich Blödsinn, und ich revidiere diese Meinung jetzt. (Hey, man lernt nie aus!)

Der Fontblog berichtet über ein solchermassen umgesetztes Parkleitsystem in Melbourne (mit dem wunderschönen Wort «Illusionstypographie» im Titel):

»Typo-Wegweiser« @ Nerdcore

»Typo-Wegweiser« @ Nerdcore

Sieht zugegebenermassen geil aus. Ob eine überraschende Beschriftung, die nur aus einem Winkel wirklich betrachtbar ist und eine Fläche vortäuscht, wo keine ist, jetzt wirklich so sinnfällig ist für ein Leitsystem in einem Parkhaus, sei einmal dahingestellt. Denn alles kein Problem: Man muss sich bloss an die richtige Stelle stellen, dann kann mans auch lesen, so siehts zumindest der Designer.

In Melbourne I developed a way-finding-system for the Eureka Tower Carpark. The distor[t]ed letters on the wall can be read perfectly when standing at the right position.
(Axel Peemöller, via Nerdcore)

Neu ist das übrigens auch nicht: Es gibt zahlreiche Beispiele für dieses Prinzip …

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Künstler-Wallpapers fürs iPhone

In input on 20. Juli 2008 at 14:25

Für all die glücklichen Leute, die schon ein iPhone oder einen iPod Touch haben, gibts bei Poolga interessante Wallpapers. Und zwar für einmal keine Panorama-Landschaftsfotos mit übersättigten Farben oder so, sondern eigenwillige und tolle Designs von verschiedenen Designern und Illustratoren. Was auffällt: Das ganze lehnt ein bisschen in Richtung Collage, Grunge, Handzeichnung; selbst die vektorartigen Grafiken sind oft nicht ganz «sauber», weisen Verwischungen auf und wirken handgemacht. Alles ein bisschen dreckig. Das ist natürlich einerseits ein Trend, andererseits hängt es mit der Auswahl der beteiligten Illustratoren zusammen. Ich finds einen spannenden Ansatz, gerade im Kontrast mit dem schon sehr, sehr, sehr cleanen iPhone.

(via NOTCOT)

(Und wenn mir hier jemand erklären kann, wie ich die Bilder unschief ausrichten kann, macht derdiedasjenige mich sehr glücklich!)

Note to self: Ideen selbst ausführen

In input on 14. Juli 2008 at 12:03

.. bevor sie jemand anders zuerst und auch noch schöner umsetzt.

Seit Jahren trage ich die Idee von in den Raum «projizierten», verzerrt an die Wände gemalten Schriftzeichen, die nur aus einer Perspektive lesbar sind, mit mir rum und setze sie nicht um – selber schuld. Jetzt hats Viktoria Kirjuchina von der UdK gemacht, und zwar sehr schön:

(via Tockiblog / Originalseite)

.. wär vielleicht trotzdem noch ne Idee fürs eigene Arbeitszimmer? Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch, sehr schön die Sache!

Olafur Eliasson und die Wasserfälle von New York

In input on 10. Juli 2008 at 22:31

Da überlege ich schon die ganze Zeit, wann ich nun endlich in die Olafur-Eliasson-Ausstellung gehe – hu! die geht nur noch bis am Sonntag! –, da macht der Mann sowas in New York.

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Scherenschnittvektorgrafik

In input on 9. Juli 2008 at 22:08

Kuhle Idee: The Dark Side of Switzerland. Gefunden bei Behance via okej.

Irgendwie siehts zwar von weitem eher aus wie ein mumifizierter Hamster als wie Mr. Darth V., aber lassen wir das mal gut sein. 😉

Der achsensymmetrische, scherenschnittartige Vektor-Stil (ist das grad in? Mich dünkt, man sieht sowas in letzter Zeit ab und zu) erinnert mich leider auch wieder an dieses Bild von Ryan McGinness, das ich an der Art sehr gerne gekauft hätte, wenn ich zufällig fünfzehntausend Dollar dabeigehabt hätte.

Das ergibt zwar keinen Darth Hamster, dafür kriegt man Blattgold. Ah, dieses Bild. Schade, kann mans nicht grösser anschauen.