visuell fixiert in basel

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15,2 cm Pause und eine Gemüseschmorrolle

In basel, input on 16. Februar 2009 at 09:33

Bitte, kann mir jemand auf unschweinische Weise diesen Werbespruch erklären? Ich muss nur lachen.

152mm

Was soll das nur bedeuten: Ein 15,2 cm langes Teeregal? Nicht sehr viel Auswahl, dann. Eine 15,2 cm hohe Teepackung? Aber die muss man ja nicht auf einmal auslöffeln. Oder bezieht sich das auf das Fotoformat? (10×15 cm ist glaub ich 15,2 breit.) Aber was bedeutet das: Jetzt in jeder Teepackung ein Selbstauslöser, so à la YPS-Gimmick? Was dann allerdings eher gruselig ist in Zeiten der medialen Bigbrotheritis – vor allem, wenn man sich mal anschaut, was mit dem armen Teetrinker da passiert ist. Nicht so die Wirkung von Tee, wie ich mir sie vorstellen würde … aber was weiss ich schon, ich Coffee-and-Cigarettes-Mensch.

Als Bonus gibts noch dieses auch ein bisschen verwirrende Schild des Tages.

schmorrolle

Viele Fragen. Wie macht man aus einem «Bio Rind» eine «Gemüseschmorrolle»? Seit wann gibt es in Basel eine «Inder Bio Metzgerei»? (OK, der war schwach.) Und: Was ist überhaupt eine Schmorrolle? Ganz bestimmt kein Wort, das sich im Vorbeigehen leicht lesen lässt.

Ich glaub, ich schenke denen einen Satz Bindestriche. Für die Bio-Metzgerei, das Bio-Rind und die Schmor-Rolle, die damit ganz fabulös lesbar wird.

Übrigens: Ich hab nichts gegen den Höheners. Die haben dramatisch tolle Bio-Fair-Trade-Haselnuss-Milch-Schokolade. 🙂

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Last Minute Election Graphics

In input on 4. November 2008 at 21:15

Die New York Times empfiehlt, ab 19 Uhr EST mit Popcorn vor dem Fernseher zu sitzen. Da es hier dann quasi schon morgen ist und ich unmöglich bis dann Popcorn essen kann, hier – sozusagen auf den letzten Drücker vor der grossen Entscheidung – ein kleiner Einblick in die teils wirklich beeindruckende Grafik, die ein Wahlkampf in den U. S. of A. mit sich bringen kann. (Man stelle sich so etwas Hochkarätiges hier vor. Aber eben – man stelle sich so etwas Hochkarätiges wie Obama hier vor.)

freedumb1

laut lesen.

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Auf der Reise durch die Weltliteratur

In output on 16. September 2008 at 13:33

Neue Drucksachen sind da!

Das Deutsche Seminar der Uni Basel hatte kurzfristig wegen A3-Plakaten und Klappflyern zu einer neuen Vortragsreihe angefragt. Als der Anruf kam, lag ich zwar gerade mit Grippe im Bett und hatte schon zuviel zu tun, doch das Thema hat mich gefangen: «Carmen perpetuum. Ovids Metamorphosen in der Weltliteratur» – wobei dem Wort Metamorphosen ein schöner Doppelsinn zufällt, da es einerseits natürlich den Werktitel bezeichnet, andererseits auch auf die Metamorphose des Stoffes in der Rezeption und Adaption anspielt. Also, Wortspiel: toll. Zweitens, Metamorphosen: toll. Ovids Metamorphosen waren für mich so ein Highlight des Lateinunterrichts.

Das Motiv ist ein bisschen frech geworden, was der Universität auch ganz gut tut ab und zu, denke ich:

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Jubionus läums-B in der Zukunkt

In basel, input on 5. September 2008 at 20:51
Zwei Perlen leider humoristisch wirkender Plakatkunst. Beide gefunden in Binningen bei Basel, allerdings etwa drei Jahre auseinander (das obere ist aktuell) – das gibt zu denken für die schöne Vorstadtgemeinde. Da sind Chaoten am Werk!
😉

Jubionus läums-B. Danke, Lulo!

Yep. ... Wer?