visuell fixiert in basel

Posts Tagged ‘sprache’

Trouvaillen des Tages

In input on 3. November 2008 at 12:05
Schade.

Schade.

Ich bin leider nicht im Büro. Biegen Sie einfach schon mal links ab. – via baz

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Fipptehler des Tages

In input on 30. Oktober 2008 at 09:29
Was tut es da bitte?

Was tut es da bitte? (Danke, Lulo!)

Schdae!

Schdae!

Ah. Ja.

Ah. Ja.

Der tut nur so!

Der tut nur so!

Und noch ein paar assortierte Deppenleerzeichen.

Und weils immer wieder schön ist, hier ein paar assortierte Deppenleerzeichen. (Danke, Claudio!)

UPDATE: Der musste noch rein. Ums Himmelsgottswillen: Muss man als Grafiker/Webdesigner/... denn gar kein Deutsch können?

asdfjklööö, oder: The Beauty of Blindtext

In input on 28. Oktober 2008 at 21:54

It happened last Sunday. Frontseite! Gross! (Danke, Verena.)

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Die schiefe Metapher des Tages

In basel, input on 21. Oktober 2008 at 17:47

… aus der Abteilung «merkwürdige Anatomie»:

Heute in meinem nicht unbedingt liebsten Stück (öh…) Basel.

Deutschfehler richtig gemacht

In basel, input on 25. September 2008 at 18:16

Efeu gibts da

Hier in der Migros arbeiten viele Elsässer. Und Innen. Und wenn man «Efeuille» französisch ausspricht, tönt das genau wie «Efeu». Grossartig, oder? Leider geht es nicht wirklich so, aber der Fehler ist total nachvollziehbar (und das Wort sieht lustig aus).

Da spürt man doch den Charme des Fremdsprachlers, der sich aus Versehen verschreibt, obwohl er sich das ganz logisch überlegt hat (und einem damit auch undidaktisch die Komplexität und Willkürlichkeit der eigenen Sprache vor Augen hält) – genau den Effekt also, den die doofe Mastro-Lorenzo-Werbung gestern erzielen wollte, aber dran vorbeigemurkst hat.

Fazit: Wollt Ihr Deutschfehler, dann lasst Nichtmuttersprachler texten!

Des Mastro Lorenzo und dem Deutsch

In input on 24. September 2008 at 21:19

«Ich liebe jedem seiner Stärken»: Soll das jetzt so ein Italiener-können-Kaffee-aber-kein-Deutsch-Ding sein wie das mit dem «Isch ‚abe gar keine Auto»? Andere fragen sich das auch. Und 20 Minuten bestätigt die schreckliche Vermutung («Christa rettet dem Dativ») und sieht Christa Rigozzi damit auf «Verona-Feldbusch-Niveau». Was auch schon falsch ist, die Gute heisst ja schon gar nicht mehr Feldbusch, sondern Pooth, was ich wiederum, der Gerechtigkeit halber sei es zugegeben, nicht aussprechen kann.

20 Minuten zitiert dann auch die ungenannt bleibende PR-Agentur:

Das Sprachspiel soll den italienischen Charme unterstreichen.

Sprachspiel? Spiel? Wo?

Ich finde das ehrlich gesagt ein deutlich bemühtes Falschdeutsch und den «Witz» damit misslungen. Es ist schon ein sehr kreativer grammatikalischer Fehler, aber ein konstruierter, der damit niemals so lustig ist (und niemals so kreativ) wie wirklich passierte Fehler. Ein Fehler, auf den bestimmt nur Leute kommen, die perfekt Deutsch sprechen und sich dann irgendwie angestrengt Fehler ausdenken, die andere vielleicht machen könnten, die nicht wissen, wie’s geht. Auf «jeden» hätte man ja kommen können, das wär nur ein falsches Genus. Aber ein falsches Genus und einen falschen Kasus? Da käme doch keiner auf die Idee, aus Versehen einen solchen Fehler zu machen. Vor allem weil «seiner Stärken» dann wieder perfekt ist.

Auf mich wirkt das höchst konstruiert und irgendwo auch ein wenig problematisch. Ich meine, auf «hier werden Sie geholfen» kommen bestimmt auch Deutsch-Muttersprachler von selber, und Verona P. nahm ich den auch höchstpersönlich ab. Auch den mit dem «isch abe keine Auto» fand ich irgendwie sympathisch, sowas hat man ja realiter auch mal so ähnlich gehört. Aber unsere Sprache so willkürlich zu vermurksen, wie es wohl keiner tun würde, der sich darum bemüht … Ist das jetzt nicht auch irgendwie condescending? Das mit dem «italienischen Charme» hat da für mich so einen unangenehm gönnerhaften, leicht herablassenden Beigeschmack. Ein bisschen ungut, so wie aufgewärmter Kaffee.

(Danke für den Tipp, Sophie!)

Neuer Eintrag neuer Eintrag neuer Eintrag

In basel, input on 5. September 2008 at 21:10

Es gibt so ein schönes Frust-Diktum,

Faire et refaire, c’est aussi travailler.

Man müsste das System erweitern um:

Dire et redire, c’est aussi communiquer.

Könnte ja sein, dass es sonst jemand nicht sieht, oder.

Aóvreürr, Clozeürr & Co.

In input on 25. August 2008 at 20:32

Vor kurzem bekam ich ein T-Shirt geschenkt, auf dem steht

GOLDIS DAST LÜCKHEM GENTICHTÜD

.. und das heisst was. Aber es ist ein Anagramm, das sich jemand ausgedacht hat (das Mysterium soll aufrechterhalten werden).

Ähnlich wirr, aber irgendwie nicht unbekannt, kommen manche Sprachen daher, die es dann aber wirklich gibt (und die nicht konstruiert sind wie mein liebes «O fat obas»-Volapük). Aus der Abteilung «Sprachen, die wirken, als kämen sie aus dem Schüttelbecher oder wären extra für notorische Scrabble-Verlierer konzipiert; die man aber komischerweise irgendwie versteht, wenn man sie laut liest», heute: Gallo.

Gallo, aus der Wikipedia

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Hotels für Klammern vom Holz des Steines

In input on 24. August 2008 at 22:34

Ich gebe zu: Sich lustig zu machen über automatische oder sonst haarsträubende Übersetzungen, ist nicht gerade die originellste Idee. Aber eine ziemlich lustige, vor allem, wenn man zufällig darüber stolpert – so geschehen in der Ferienplanung (danke, Lulo!).

Zum Beispiel macht einem diese Hotelbeschreibung doch so richtig Lust auf einen Besuch:

Aufgestellt zur Hälfte gleiche von geummauerten des Heiligen eins von Malo, Stadt auch genannt die Stadt der Seeräuber, in der berühmten Region von Bretagne. Das passende Hotel mit den Gruppen, die Familien oder die Klammern, so wie für die in den Spielräumen oder in der Konferenz von Verhandlungen.

Bis auf die Klammern kann man ja noch halbwegs erschliessen, worum es da gehen soll. Und auf jeden Fall gilt, auch wenn mans nicht wirklich versteht:

Sie sind willkommene diese „acace in der Ruhe des Hotel,,und -wärme.

Schön! Danke! Und wie wäre es hiermit:

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Der sinnentstellende Tippfehler des Tages

In input on 10. August 2008 at 14:20

Was hab ich da gekauft? Einen Cutter, der automatisch da hin schaut, wo er schneiden soll? Cool.

Ach, so.